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Kalorientabelle:
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Backwaren
Eier
und Eier-Teigwaren
Fastfood
Produkte
Fette und Speiseöl
Fisch und Meeresfrüchte
Fleisch
und Wurst
Gemüse und
Salat
Getränke
Getreide und
Getreideprodukte
Milch und Milchprodukte
Nüsse und
Samen
Obst
Pilze
Süßwaren
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| Zu den Nährwertangaben der Kalorientabelle im Einzelnen: |
Unsere Kalorientabelle zeigt Ihnen den Energiegehalt in kcal und die
Nährwerte verschiedener Lebensmittel schnell und übersichtlich an.
Die Nährwertangaben beziehen sich immer auf 100 Gramm verzehrfertige
Lebensmittel und stellen Durchschnittswerte von Lebensmitteln und
Produkten dar, die im Handel erhältlich sind.
Die Nährwertangaben unserer Kalorientabelle wurden sorgfältig
recherchiert und sollen Ihnen als Hilfe und Orientierung zur
gesunden Ernährung dienen. Abweichungen zu anderen Kalorientabellen
ergeben sich durch unterschiedliche biologische Faktoren wie Anbau- und
Aufzuchtbedingungen sowie durch die Unterschiede in der Zubereitung der Lebensmittel.
Daher schwanken manche Nährwertangaben von Kalorientabelle zu Kalorientabelle etwas. |
| Kalorien |
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Beschreibung der Energiemenge eines Lebensmittels
in der Kalorientabelle:
Die Maßeinheit Kalorie beschreibt in der
Ernährungslehre sowohl den Energiegehalt
(Brennwert), der in unseren Lebensmitteln
vorhanden ist, als auch den Energiebedarf
des menschlichen Organismus. Der physiologische
Brennwert erklärt sich als die bei der
Verbrennung von Nährstoffen im Organismus
frei werdende Energie. Der Begriff Kalorie
wurde aus dem lateinischen Calor = Wärme
abgeleitet. In unseren Kalorientabellen
finden Sie Kalorienangaben für viele im
Handel erhältliche Lebensmittel.
Für den Betrag genau einer Kalorie wurden
unterschiedliche Werte festgelegt, die
teilweise als Messergebnis definiert worden
sind:
Eine Kalorie ist definiert als genau die
Energiemenge, die notwendig ist, um:
- bei einem atmosphärischen Druck von
1013 hPa die Temperatur von 1 Gramm Wasser
von 14,5 °C auf 15,5 °C zu erwärmen
- bei einem atmosphärischen Druck von
760 mm Quecksilber-Säule die Temperatur
von 1 g Wasser um 1 Grad Celsius von 14,5°C
auf 15,5°C zu erhöhen.
- 1 Gramm Wasser von 4 °C auf 5 °C zu
erwärmen
- um 1 Gramm Wasser von 19,5 °C auf 20,5
°C zu erwärmen
- um 1 Gramm Wasser zwischen 0 °C und
100 °C um 1 Kelvin zu erwärmen
Es gibt noch andere Definitionen für die
Maßeinheit Kalorie, die den Betrag (Zahlenwert)
in Relation mit anderen Maßeinheiten setzen.
Diese unterschiedlichen Definitionen wurden
abgelöst und die Kalorie ist schon seit
1978 keine zulässige Maßeinheit mehr.
In der Wissenschaft wird heutzutage die
Maßeinheit Kilojoule (kJ) verwendet, der
das Internationale Einheitensystem zugrunde
liegt und die stets den selben eindeutigen
Wert besitzt. Benannt ist die Maßeinheit
Joule nach dem englischen Physiker James
Prescott Joule. Ein Joule entspricht der
Energie, die notwendig ist, um einen Gegenstand
mit einer definierten Kraft von 1 Newton
(N) um 1 Meter (m) zu versetzen. 1.000
Joule entsprechen einem Kilojoule (kJ).
1 Kilokalorie (kcal) entspricht 4,1868
kJ. 1 kJ entspricht 0,23885 Kilokalorien
(kcal). Auch in der Ernährungslehre wird
heute hauptsächlich mit der Maßeinheit
Joule, angegeben in Kilojoule (kJ) gearbeitet,
daneben auch mit Kilokalorien (kcal).
In Kalorientabellen werden oft beide Energiewerte
angegeben.
In der Bevölkerung ist der Begriff Kilojoule
(kJ) dagegen eher weniger bekannt und
wird umgangssprachlich weniger benutzt.
Der Begriff Kalorie wird benutzt und ist
weit verbreitet, weshalb auch wir in unserer
Kalorienliste darauf zurückgreifen.
In Kalorienlisten finden Sie die Angabe
des Brennwerts immer in der Einheit Kilokalorien
(kcal), wobei 1.000 Kalorien einer Kilokalorie
(kcal) entsprechen. Umgangssprachlich
hat es sich eingebürgert, hier nur von
Kalorien zu sprechen, obwohl Kilokalorien
gemeint sind. Besonders die Werbung macht
sich das zunutze und spricht nur von Kalorien,
obwohl sich die Angaben in der Regel auf
Kilokalorien beziehen. Auch der Kalorienzähler
sollte daher eher den Namen Kilo-Kalorienzähler
tragen.
Nährwerte für die Nahrungsbausteine Eiweiß,
Kohlenhydrate und Fett:
1 Gramm Eiweiss hat den Nährwert von 4,1
Kilokalorien (kcal) oder 17 Kilojoule
(kJ)
1 Gramm Kohlenhydrate hat den Nährwert
von 4,1 Kilokalorien (kcal) oder 17 Kilojoule
(kJ)
1 Gramm Fett hat den Nährwert von 9,3
Kilokalorien (kcal) oder 38 Kilojoule
(kJ)
1 Gramm Alkohol hat den Nährwert von 7,1
Kilokalorien (kcal) oder 29 Kilojoule
(kJ)
Unser Tipp für die gesunde Ernährung:
Fettarme und ungesüßte Produkte haben
in der Regel weniger Kalorien. Achten
Sie auf die gesunde Zubereitung ihrer
Lebensmittel, treiben Sie den persönlichen
Kalorienzähler beim Kochen, Backen und
Braten nicht unnötig nach oben. Achten
Sie darauf, möglichst wenig „leere Kalorien“
aus Produkten aufzunehmen, die zwar einen
hohen Kaloriengehalt haben aber sonst
arm an wichtigen Nährstoffen sind. In
der Kalorien-Tabelle sind die Kilo-Kalorien
(kcal) je 100g aufgelistet.
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| Eiweiß |
Der Nahrungsbaustein Protein (umgangssprachlich: Eiweiß) ist in der
dritten Spalte unserer Nährwerttabelle mit der Angabe für den
Proteingehalt (Eiweißgehalt) in Gramm Eiweiß (gr) aufgeführt.
1 Gramm Eiweiss hat den Nährwert von 4,1 Kilokalorien (kcal) oder 17 Kilojoule (kJ)
Eiweiss ist ein Nahrungsbaustein, der von elementarer Bedeutung für den
menschlichen Organismus ist. Die Proteine übernehmen vielerlei Funktionen
an vielen Stellen im menschlichen Körper. Protein wird im Körper als Baustoff
für unser Körpergewebe unser Blut und die Zellen aus denen es besteht eingesetzt.
Proteine sind unverzichtbare Baustoffe für Vitamine, Enzyme und Hormone.
Es sind Eiweiss-Bausteine, welche für die Blutgerinnung und für die
Fähigkeit des menschlichen Immunsystems zur Bildung von Antikörpern
verantwortlich sind. Nicht zuletzt transportieren die Proteine wichtige
Nährstoffe durch den menschlichen Körper. Erst das Vorhandensein von Hämoglobin
ermöglicht den Transport von Eisen im Organismus.
Hohe oder tiefe Temperaturen bei der Zubereitung oder chemische Einflüsse
durch Säuren und Salze führen zur Denaturierung der Proteine, die in der
Regel nicht rückgängig gemacht werden kann und von Dauer ist. Darunter versteht
man, das sich die räumliche Anordnung der Aminosäuren, welche die Bausteine der Proteine sind, ändert.
Beispielsweise wird Hühner-Eiweiß beim Kochen fest und lässt sich anschließend
nicht wieder verflüssigen. Es hat die räumliche Struktur seiner Aminosäuren
geändert und ist denaturiert. Oftmals werden Proteine durch die Denaturierung
für den menschlichen Körper besser verdaulich.
Die Zellen unseres Körpers werden ständig erneuert, daher sind wir
auf eine ständige Zufuhr von Protein angewiesen. Nach der Qualität der
Proteine werden hier die entbehrlichen Aminosäuren und die unentbehrlichen
Aminosäuren unterschieden. Letztere müssen mit der Nahrung aufgenommen werden,
da sie der menschliche Organismus nicht selber bilden kann.
Aber auch von den entbehrlichen Aminosäuren muß dem Körper eine gewisse Menge
zugeführt werden, damit der Körper aus dem Nahrungs-Protein körpereigenes Protein
aufbauen kann. Auch unser Haar besteht aus Proteinen, daher tritt infolge eines
Proteinmangels häufig Haarausfall auf. Bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung
ist Proteinmangel daher in unserer Gesellschaft glücklicherweise kaum noch ein Thema.
Die biologische Wertigkeit von Protein ist ein Gradmesser, inwieweit die
Zusammensetzung des Nahrungsproteins derjenigen von Körperprotein entspricht
und sagt aus, wieviel Gramm Körper-Protein aus 100 Gramm Nahrungs-Protein gebildet werden kann.
Eine hohe biologische Wertigkeit weisen fettarme Milch und Milchprodukte sowie
fettarmes Fleisch und Erzeugnisse aus fettarmen Fleisch auf. Auch Eier und Fisch
enthalten wertvolles Eiweiß mit hoher biologischer Wertigkeit.
Die tägliche Proteinzufuhr sollte durch pflanzliches Eiweiß aus Brot,
Kartoffeln oder Hülsenfrüchten ergänzt werden.
Für die gesunde Zubereitung sollte man auf niedrige Temperaturen achten,
um die Vitamine zu schonen, da auch sie aus Aminosäuren bestehen.
Eiweiß verändert (denaturiert) bereits bei Temperaturen weit unter 100°C merklich,
hitzempfindliche Vitamine werden mit steigender Temperatur zerstört.
Sobald mit Druck gekocht wird, werden die Zellwände von Gemüse deformiert
und mit steigendem Druck zunehmend zerstört. Die wasserlöslichen Vitamine
lösen sich bei steigender Temperatur ohnehin leichter im Wasser und können
so dem Stoffwechsel nicht mehr zur Verfügung stehen.
Kochen und Garen sollte für eine gesunde
Zubereitung stets ohne Wasser und bei niedrigen
Temperaturen nur mit der Eigenfeuchtigkeit
der Lebensmittel erfolgen. Es empfiehlt
sich, die Garzeiten kurz zu halten und auch
beim Waschen, Schneiden und Putzen der Lebensmittel
durch überlegte und zügige Verarbeitung
den Vitaminverlust, der durch den gesamten
Prozeß der Vorbereitung und Zubereitung
entsteht, so gering wie möglich zu halten.
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| Kohlenhydrate und GLYX-Index |
Der Nahrungsbaustein Kohlenhydrate ist
in der vierten Spalte unserer Nährwerttabelle
mit der Angabe für den Kohlenhydratgehalt in Gramm Kohlenhydrate (gr) aufgeführt.
1 Gramm Kohlenhydrate hat den Nährwert von 4,1 Kilokalorien (kcal) oder 17 Kilojoule (kJ)
Als Kohlenhydrate (fälschlicherweise auch oft Kohlehydrate genannt)
bezeichnet man eine ganze Gruppe organisch-chemischer Verbindungen,
die in unserem natürlichen Lebensumfeld recht häufig vorkommen.
Sie sind neben dem Fett die bedeutendsten Energielieferanten um unseren
Energiebedarf zu decken und bestehen aus verschiedenen Verbindungen von Kohlenstoffatomen,
Wasserstoff sowie Sauerstoff. Vorzugsweise finden wir diese Verbindungen
in Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft.
Der Prozeß der Photosynthese aus Wasser und Kohlendioxid läßt die Kohlenhydrate entstehen.
Zu den Kohlenhydratlieferanten, die in Mitteleuropa gedeihen und genutzt werden,
gehören Kartoffeln, Bohnen, Getreide und Zuckerrüben sowie Enderzeugnisse daraus
wie Kartoffel-Produkte (Püree, Flocken etc.), Pasta und Industriezucker. Zur Gruppe der Kohlenhydrate werden
alle Arten von Zuckern und alle Stärkearten sowie fast alle Ballaststoffe gerechnet.
Diese Zucker werden je nach Anzahl der Zuckerbausteine in drei Hauptgruppen unterteilt:
Die Moleküle von Einfachzucker (Monosaccharide) enthalten drei bis sieben Kohlenstoffatome
Im alltäglichen Umfeld begegnen uns am häufigsten Traubenzucker (Glucose) und
Fruchtzucker (Fructose), seltener die Mannose oder Galactose.
Interessant ist der glykämische Index der beiden Zuckerarten: Während
Traubenzucker oder Dextrose einen sehr hohen glykämischen Index(Glyx) haben,
so ist der glykämische Index (Glyx) von Fruchtzucker niedrig.
Die Moleküle von Zweifachzucker (Disaccharide) setzen sich aus jeweils zwei Molekülen
Einfachzucker zusammen.
Auf jedem Frühstückstisch begrüßt uns der Zuckerstreuer gefüllt mit weißem
Haushaltszucker (Saccharose) oder Raffinade. Auch Malzzucker (Maltose) und
Milchzucker (Lactose) werden regional in unterschiedlichem Maße genutzt.
Während für Haushaltszucker ein mittlerer glykämischer Index (Glyx) gilt,
so ist der Glyx von Milchzucker niedrig. In Hülsenfrüchten kommen Stachyose
und Verbascose vor, die zu den Oligosacchariden gezählt werden und aus drei
bis neun verketteten Einfachzuckern bestehen.
Mehrfachzucker (Polysaccharide) bestehen aus mindestens zehn Molekülen Einfachzucker.
Zu den Mehrfachzuckern die uns täglich begegnen, zählen Stärke und auch die meisten
Ballaststoffe, wie beispielsweise die Cellulose. Stärke wird im Körper erst zu Glucose
umgewandelt und ist dann für den Stoffwechsel verfügbar. Der Körper bildet auch
einen Energievorrat, den er in Form des Mehrfachzuckers Glykogen speichert und
bei erhöhtem Energiebedarf wieder zu Glukose aufspaltet und so dem Stoffwechsel
als Reserve an Energie zur Verfügung stellt.
Der glykämische Index (Glyx) ist ein Maßstab für die Erhöhung des Blutzuckerspiegels
durch kohlenhydrathaltige Lebensmitteln in Prozent gegenüber der gleichen Menge
Glucose. Die Blutzuckerspiegel-erhöhende Wirkung der Glucose wird mit 100 % angegeben
und ihr glykämischer Index liegt bei 100. Für die meisten anderen kohlenhydrathaltigen
Lebensmittel gilt ein niedrigerer glykämischer Index. In der Nährwerttabelle gibt die Glyx-Ampel
Auskunft darüber, wie hoch der Glyx-Index der verschiedenen Lebensmittel ist.
Für Kalorienzähler ist es einfach hier zu sparen: Das Verwenden von Haushaltszucker
liefert sogenannte "leere" Kalorien, Zucker enthält keinerlei Vitamine oder Mineralstoffe.
Die Kombination von Zucker und Fett schlägt sich unter Umständen doppelt
auf der Hüfte nieder, wegen vieler Kalorien und wegen dem hohen glykämischen Index.
Die Sättigungswirkung von Produkten, die entweder Einfach- oder Mehrfachzucker enthalten,
ist wegen der Steigerung des Blutzuckerspiegel – bis auf die genannten Alternativen - recht kurz
und ein Hungergefühl meldet sich schnell wieder. Sie sollten daher unbedingt auf die
ausreichende Aufnahme komplexer Kohlenhydrate achten. Diese beziehen Sie bevorzugt aus Vollkorn-Erzeugnissen,
die außerdem sehr viele Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.
Gelier- und Verdickungsmittel wie Agar-Agar oder Carrageen werden im Dünndarm
kaum resorbiert und beeinträchtigen die Energiebilanz daher weniger.
Für unseren Körper sind die Kohlenhydrate in erster Linie Energielieferanten.
Sie kommen weiterhin in Knochen und Bindegewebe vor. Auch die Zellen des Gehirns
nutzen fast ausschließlich das Kohlenhydrat Glucose für den Erhalt der vitalen Funktionen.
Die Vorverdauung der Kohlenhydratlieferanten wird schon im Mund durch Enzyme
im Speichel ausgelöst. Der häufig in unserer Nahrung vorkommende Mehrfachzucker
Stärke wird schon im Mund durch die Speichelamylase vorverdaut.
Die hauptsächliche Verdauung geschieht im Darm. Hier wird die Stärke durch Enzyme
zu der für den Stoffwechsel gut verwertbaren Glucose umgebaut.
Die mit der Nahrung aufgenommenen Zweifachzucker
(Polysaccharide) werden dabei durch Enzyme
in Einfachzucker (Monosaccharide) aufgespalten.
Während die Fructose durch Diffusion die
Darmschleimhaut passiert und in den Stoffwechsel
eintritt, werden Glucose und Galactose im
Darm resorbiert. Mit dem Blut gelangen die
Einfachzucker zur Leber, die überwiegend
Glucose an den Organismus abgibt. Durch
die Glucose steigt der Blutzuckerspiegel
schneller an und ist stärkeren Schwankungen
unterworfen.
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| Fett |
Der Nahrungsbaustein Fett ist in der fünften Spalte unserer Nährwerttabelle
mit der Angabe für den Fettgehalt in Gramm Fett (gr) aufgeführt.
1 Gramm Fett hat den Nährwert von 9,3 Kilokalorien (kcal) oder 38 Kilojoule (kJ)
Der Fettgehalt gibt die Gesamtmenge der Fette und der fettähnlichen Stoffe
(Cholesterin) an, die in einem Lebensmittel enthalten sind. Der physikalische
Brennwert von Fett ist mehr als doppelt so groß wie der von Protein oder Kohlenhydrate.
Als Fette werden Verbindungen aus natürlichen Stoffen bezeichnet, deren molekulare
Bestandteile Fettsäuren sind. Als Nahrungsfette kommen hauptsächlich Triglyzeride vor,
die aus einem Glyzerinmolekül und drei gebundenen Fettsäuren besteht.
Aber auch Monoglyzeride mit nur einer Fettsäure und Diglyzeride mit zwei
Fettsäuren kommen im Nahrungsfett vor. Zu den fettlöslichen Vitaminen
gehören die Vitamine A,D,E und K. Sie können vom Stoffwechsel nur bei
gleichzeitiger Aufnahme von Fett verwertet werden.
Fett wird von allen Zellen des Körpers unter anderem zum Aufbau
der Zellwände (Membranen) benötigt. Aufgrund der hohen Energiedichte
ist Fett ein potenter Energielieferant. Das Fettgewebe schützt die Organe
vor Stößen und den Körper vor Auskühlung. Ferner dient das Depotfett als Energiespeicher.
Der Einfluß der unterschiedlichen Fettsäuren auf den Cholesterin-Spiegel hängt
auch vom chemischen Aufbau der jeweiligen Fettsäure ab. Fettsäuren unterscheiden
sich in ihrem Aufbau durch die Länge der Verkettungen und den Bindungsgrad.
Gesättigte Fettsäuren kommen in folgenden Lebensmitteln vor: Butter, Fleisch,
Käse, Sahne, Speck, Schmalz, Talg, Kokosfett und Wurst. Sie erhöhen
und Gesamt-Cholesterin. Sie können aber auch im Körper aus Glucose gebildet werden.
Einfach ungesättigte Fettsäuren senken LDL und Cholesterin und sind in Avocados,
Haselnussöl, Olivenöl und Rapsöl enthalten.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren haben ebenfalls einen senkenden Einfluß auf
LDL-Cholesterin und Gesamt-Cholesterin und kommen in Diätmargarine, Distelöl,
Kürbiskernöl, Nüssen, Rapsöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Traubenkernöl und Walnussöl vor.
Fetter Fisch wie Aal, Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch enthalten Omega-3-Fettsäuren,
welche die Fließeigenschaften des Blutes verbessern und damit Ablagerungen in den
Blutgefäßen vorbeugen. Sie haben einen positiven Einfluß auf das Immunsystem und hemmen Entzündungsreaktionen.
Ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für unseren Organismus
sehr wertvoll, da sie zusätzlich auch biologische Wirkung und Wertigkeit haben.
Gehärtete Fette werden durch Hydrieren aus Pflanzelöl gewonnen und bilden sogenannte
Transfettsäuren, die den Organismus belasten und schädlich für die Gefäße sind.
Lebensmittel, die gehärtete Fette enthalten sind z.B. Blätterteig, Kartoffelchips
und andere Snackartikel sowie frittierte Erzeugnisse.
Der Verzehr von Trans-Fettsäuren erhöht den Bedarf an essenziellen Fettsäuren,
da sie deren Verwertung im Metabolismus hemmen. Essenzielle Fettsäuren können
vom Körper nicht gebildet werden und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.
Für eine gesunde Ernährung sollten pflanzliche
Öle und Fette bevorzugt werden und tierische
Fette mit einem hohen Anteil an gesättigten
Fettsäuren gemieden werden. Prinzipiell
gilt hier, das der Anteil an ungesättigten
Fettsäuren umso höher ist, je flüssiger
das Fett ist. So besteht Rapsöl zu über
50% aus ungesättigten Fettsäuren, während
das von der Konsistenz sehr feste Kokosfett
bis zu 90% gesättigte Fettsäuren enthält.
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| Fettkalorien |
Fettkalorien-Angabe mit Fett-Ampel
Der Anteil der Fettkalorien an den Gesamtkalorien der Lebensmittel wird in
der sechsten Spalte unserer Nährwerttabelle mit Fettkalorien-Prozent und
mit Fett-Ampel angegeben. Der Anteil der Fettkalorien wird berechnet,
indem der Fettgehalt in Gramm eines Lebensmittels mit 9 kcal je Gramm
Fett multipliziert und durch die Gesamtzahl der in dem Lebensmittel enthaltenen Kalorien dividiert wird.
Die Fettkalorien-Ampel zeigt die Ampel-Farbe grün, wenn der Fettkalorien-Anteil
der Lebensmittel geringer als 30% ist. Dies entspricht auch der Empfehlung der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für eine gesunde Ernährung.
An natürlichen Lebensmitteln deren Fettkalorien-Anteil unter 30% liegt,
kann man sich auch im Rahmen einer Diät oder Ernährungsumstellung satt essen.
In der Realität ist der Anteil der aufgenommenen Fettkalorien jedoch bedeutend höher.
Liegt der Fettkalorien-Anteil zwischen 30% und 60% zeigt Ihnen unsere
Fett-Ampel die Farbe gelb. Ein Zeichen für höheren Fettgehalt der Lebensmittel.
Sie sollten diese Lebensmittel mit Bedacht auswählen und im Rahmen einer Diät nicht zu häufig konsumieren.
Lebensmittel mit einem Fettkalorien-Anteil über 60% werden in unserer
Fett-Ampel mit der Ampel-Farbe Rot dargestellt. Diese Lebensmittel liefern
Ihre konzentrierte Energie fast ausschließlich aus Fett. Sie sollten diese
sehr fettreichen im Rahmen einer Diät oder Ernährungsumstellung nur sehr selten essen.
Der Anteil der Fettkalorien in der aufgenommenen Nahrung hängt sehr stark mit
der Art und Weise der Zubereitung zusammen. Für frittierte Erzeugnisse zeigt die
Fett-Ampel grundsätzlich rot. Der Fettgehalt und Fettkalorien-Anteil dieser
Lebensmittel wird durch diese ungesunde Art der Zubereitung fast verdoppelt.
Auch die übermäßige Zugabe von Bratfett oder Streichfett treibt den Kalorienzähler in die Höhe.
Gehen Sie daher mit sichtbaren Fetten sparsam
um achten Sie auf versteckte Fette in fetten
Wurstsorten oder auch in Fastfood-Gerichten.
Bevorzugen Sie fettarme Wurst und Käsesorten
um den Fettkalorien-Anteil zu reduzieren.
Achten Sie auf gesunde Zubereitung: Braten
Sie ohne Fett in Grillbratpfannen und entfetten
Sie ihre Saucen. Orientieren Sie sich bitte
in unserer Fetttabelle mit Fett-Ampel über
die fettarme gesunde Alternative zu manchen
ungesunden und fetten Lebensmitteln. Behalten
Sie auch die Gesamt-Kalorien-Anzahl der
verzehrten Lebensmittel im Auge.
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